Kolet x Roundtable: Management von Angel-Investments im großen Maßstab für ein schnell wachsendes Startup

Roundtable
Veröffentlicht am
April 3, 2025
Last edited on
April 3, 2025
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min lesen
Über Roundtable
Roundtable ist Europas führende Infrastruktur für private Investitionen und wickelt alle rechtlichen und administrativen Vorgänge ab, damit sich Gründer, Angels und Fondsmanager auf das Wesentliche konzentrieren können.

Kolet, ein innovativer e-SIM-Anbieter für günstige weltweite Konnektivität auf Reisen, hat erfolgreich eine Pre-Seed-Runde über 5 Millionen Euro abgeschlossen. Das von erfahrenen Unternehmern, darunter Eduardo Ronzano, gegründete Unternehmen will revolutionieren, wie Reisende im Ausland verbunden bleiben – mit günstigen Datenpaketen, die Nutzern überhöhte Roaming-Gebühren ersparen.

Die Pre-Seed-Runde wurde von 9900 Capital und Daphni gemeinsam angeführt und umfasste zudem eine sorgfältig ausgewählte Gruppe von rund 40 Business Angels – zur Hälfte aus Frankreich, zur Hälfte international. Für die Gründer von Kolet, die bereits unternehmerische Erfahrung mitbrachten, hatte ein sauberer Cap Table bei gleichzeitiger Einbindung strategischer Business Angels oberste Priorität.

Wir haben mit Eduardo Ronzano gesprochen, um mehr über den Fundraising-Weg von Kolet zu erfahren, über die Herausforderungen im Management einer großen Gruppe internationaler Business Angels und darüber, wie Roundtable half, den Prozess zu verschlanken.

Wichtigste Erkenntnisse:

  • Kolet nutzte Roundtable, um eine vielfältige Gruppe von rund 40 strategischen Business Angels aus mehreren Ländern zu managen, und richtete dafür je ein französisches und ein luxemburgisches SPV ein, um steuerliche Neutralität sicherzustellen.
  • Die früheren Erfahrungen der Gründer mit überkomplizierten Cap Tables führten zu der Entscheidung, von Anfang an SPVs zu nutzen und künftigen administrativen Aufwand zu vermeiden.
  • Die Roundtable-Plattform ermöglichte es dem Team, die Allokationen in einer stark überzeichneten Runde effizient zu steuern – mit voller Kontrolle und Flexibilität.
  • Das nahtlose Zusammenspiel zwischen Roundtable und dem Rechtsteam von Kolet sorgte für einen reibungslosen Prozess, sodass sich die Gründer auf die strategischen Gespräche mit den Lead-Investoren konzentrieren konnten.

Roundtable: Könntest du Kolet vorstellen? Welches Problem löst dein Unternehmen?

Eduardo Ronzano: Kolet bietet weltweit e-SIMs für Reisende an, mit denen sie schnell und günstig Konnektivität erhalten, ohne überhöhte Roaming-Gebühren zu zahlen. Unsere Nutzer bekommen auf Auslandsreisen in Sekunden 1GB Datenvolumen für rund 4 €, statt potenziell Hunderte oder Tausende Euro für klassisches Roaming auszugeben.

Wir haben ein starkes Team aus erfahrenen Unternehmern zusammengestellt. Diese gebündelte Expertise hat uns geholfen, früh Traction aufzubauen.

Roundtable: Erzähl uns von deiner Finanzierungsrunde und warum du dich für Roundtable entschieden hast.

Eduardo Ronzano: Wir haben eine Pre-Seed-Runde über 5 Millionen Euro aufgenommen, gemeinsam angeführt von 9900 Capital und Daphni. Noch vor dem Launch unseres Produkts wollten wir strategische Business Angels an Bord holen, die über das Kapital hinaus Expertise und Kontakte einbringen.

Die Runde war stark überzeichnet, besonders bei der Angel-Allokation, weshalb ein effizienter Weg zum Management der Commitments entscheidend war. Am Ende haben wir rund 40 Business Angels aufgenommen, je zur Hälfte französische und internationale Investoren.

Die meisten in unserem Gründungsteam hatten bereits unternehmerische Erfahrung, und wir hatten auf die harte Tour gelernt, wie schwierig es sein kann, einen überfüllten Cap Table mit zu vielen Kleinaktionären zu managen. Wenn man spätere Runden oder mögliche Exits abschließen will, können zahlreiche Kleinaktionäre Engpässe im Prozess verursachen. Auch wenn kleinere Investoren wenig Stimmrecht haben, müssen sie dennoch Dokumente unterschreiben – was auf dem kritischen Pfad zum Problem werden kann, wenn man wichtige Deals abschließen will.

Wir haben mehrere Optionen für das Management unserer Business Angels geprüft, darunter die Zusammenarbeit mit unseren Anwälten oder andere Plattformen. Unsere Anwälte waren allerdings wenig begeistert davon, so viele Business Angels zu betreuen – wegen des damit verbundenen administrativen Aufwands. Dann haben wir Roundtable entdeckt, das die perfekte Lösung bot.

Roundtable: Wie hat Roundtable dir beim Management deiner internationalen Investoren geholfen?

Eduardo Ronzano: Da die Hälfte unserer Business Angels international war, brauchten wir eine Lösung, die verschiedene Jurisdiktionen effizient abdecken kann. Mit Roundtable konnten wir zwei SPVs einrichten: ein französisches für französische Investoren und ein luxemburgisches für internationale Investoren. Diese Struktur stellte steuerliche Neutralität für alle unsere Investoren sicher – entscheidend, um Kapital aus verschiedenen Ländern anzuziehen.

Die Plattform machte das Management dieser Doppel-SPV-Struktur unglaublich einfach – für uns als Gründer lief alles völlig nahtlos. Wir hatten einfach zwei Zeilen in unserem Cap Table statt 40, während die Investoren je nach Nationalität automatisch dem passenden SPV zugeordnet wurden.

Roundtable: Welche konkreten operativen Vorteile hast du mit Roundtable erlebt?

Eduardo Ronzano: Es gab mehrere zentrale Vorteile:

Erstens konnten wir mit der Plattform den Allokationsprozess effizient steuern. Da unsere Runde überzeichnet war, mussten wir genau kontrollieren, wer welche Allokation erhielt. Mit Roundtable ließen sich Commitments einfach nachverfolgen und Allokationen in Echtzeit anpassen, wenn kurzfristige Änderungen nötig waren.

Zweitens übernahm Roundtable die gesamte administrative Arbeit. Das Team arbeitete direkt mit unseren Anwälten zusammen, bereitete alle nötigen Unterlagen schnell vor und steuerte den Signaturprozess. Das Dashboard zeigte uns, welche Investoren unterschrieben hatten und welche nicht, sodass wir unsere Nachfassaktionen auf wenige Personen konzentrieren konnten, statt Dutzenden hinterherzulaufen.

Drittens war das Team von Roundtable proaktiv in der Investorenkommunikation. Es erinnerte Investoren, die ihre Unterlagen noch nicht vervollständigt hatten, regelmäßig daran – und sparte uns damit erheblich Zeit und Aufwand.

Und schließlich war der gesamte Closing-Prozess straff organisiert. Die Gelder wurden effizient eingesammelt, und die Erfahrung war sowohl für unser Team als auch für unsere Investoren reibungslos.

Roundtable: Wie haben die Investoren auf Roundtable reagiert?

Eduardo Ronzano: Viele unserer Investoren hatten Roundtable bereits für andere Deals genutzt und kannten die Plattform daher schon. Für die Neulinge war die Erfahrung unkompliziert und professionell, was von Anfang an einen guten Eindruck hinterließ.

Besonders wertvoll ist, dass Roundtable Investoren mehr Optionen für Liquidität bietet. Sie haben drei Möglichkeiten: den vollständigen Exit, wenn das Startup ein Exit-Ereignis hat, Secondary-Verkäufe zwischen Investoren innerhalb des SPV oder Verkäufe an externe Investoren mit Zustimmung der Gründer. Diese Flexibilität macht das Investment für Angels attraktiver.

Die Plattform stellt außerdem sicher, dass sich Investoren nicht wie in einer „Blackbox“ fühlen – sie haben transparenten Zugang zu Informationen und Gelegenheiten, ganz so, als wären sie direkte Gesellschafter.

Roundtable: Wie hast du Roundtable entdeckt?

Eduardo Ronzano: Wir sind über andere Unternehmer auf Roundtable gestoßen, die die Plattform genutzt hatten. Einige unserer Teammitglieder hatten sich zudem selbst als Angels an Investment-Communities auf Roundtable beteiligt und die Einfachheit aus erster Hand erlebt. Als wir unser eigenes Unternehmen starteten, war es naheliegend, selbst Roundtable-Kunden zu werden.

Roundtable: Betrachtest du dein Fundraising als Erfolg, und würdest du Roundtable wieder nutzen?

Eduardo Ronzano: Absolut. Das Fundraising hat unsere Erwartungen übertroffen, und Roundtable spielte eine Schlüsselrolle dabei, den Prozess reibungslos und effizient zu machen. Wir wachsen schnell und rechnen damit, in den kommenden Monaten weitere Runden aufzunehmen. Wir werden Roundtable definitiv wieder nutzen, denn mit künftigen Runden und noch mehr Beteiligten wird alles nur komplexer.

Roundtable: Hast du Ratschläge für andere Gründer, die über den Einsatz von Roundtable nachdenken?

Eduardo Ronzano: Ich würde Roundtable jedem Gründer empfehlen, der strategische Business Angels in seine Runde holen und dabei den Cap Table sauber halten will. Bei der Plattform geht es nicht nur um administrativen Komfort – sie gibt einem die Freiheit, strategisch darüber nachzudenken, wen man an Bord holen möchte, unabhängig von der Ticketgröße.

Statt sich aus administrativen Gründen einzuschränken, kann man sich darauf konzentrieren, die wertvollsten Angels für das eigene Unternehmen zu gewinnen. Das können ein Dutzend strategische Investoren sein oder auch dreißig – mit Roundtable hat man diese Flexibilität, ohne sich künftige Probleme zu schaffen.

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